Die Berechnung erfolgt nach Zeit: je Stunde
60,00 €
Ersttermin: Aufnahme kompletter Krankengeschichte, Befunderstellung, Gangbildanalyse, Erstbehandlung Hund (70 - 90 Min. Dauer, je nach Fall) Katzen & andere Kleintiere (ca. 45 - 60 Min.)
70,00 - 90,00 € ab 45,00 €
Folge-Behandlung  Osteopathie/Physiotherapie incl. Nachgespräch oder Beratung: z. B. 30 Min.  45 Min. (Abrechnung nach Minuten. Länge variiert zwischen 35 - 60 Min., je nach Befund & Tierart)
30,00 € 45,00 €
Ausführlicher schriftlicher Therapiebericht / Befund (z. B. für den Tierarzt)
ab  10,00 €
Geschenk-Gutschein (z. B. für eine Hot Stone-Massage)
Wunschwert
Kurse, Seminare (z. B. Massagekurs)
auf Anfrage
Beratungskosten - 10 Min. (auch per Telefon oder E-Mail) Rückmeldungen zu Patienten nach Behandlung sind natürlich kostenlos.
10,00 €
Hausbesuche zzgl. Anfahrt aus  31188 Holle-Heersum je Doppel-km
0,50 €
Floh- & Zeckenschutz- Tabletten
Die   Sammlung   zu   diesem   Thema   wird   langsam   etwas   umfangreicher.   Es lohnt   sich   aber   in   jedem   Fall,   sie   einmal   durchzugehen,   falls   man   die Tabletten     verabreicht.     Bei     Nebenwirkungen     bitte     unbedingt     eine Meldung an die Behörden machen: Sehr   wichtig   ist   es,   jede   (!)   vermutete   Nebenwirkung   dieser   Mittel   (es   ist kein     Beweis     nötig!)     zu     melden,     damit     die     Behörden     bescheid bekommen.   Dies   kann   man   auch   selber   ohne   seinen   Tierarzt   machen, über   dieses   Formular .   Bitte   auch   dann   eine   Meldung   machen,   wenn   es bereits    Monate    zurückliegt    oder    das    Tier    verstorben    ist.    Weitere Erklärungen   dazu   Hier .   Bei   Fragen   oder   Problemen   stehe   ich   gerne   zur Verfügung. Ausführlichere Infos & Alternativen gibt es Hier . 18.08.2017 Die    Packungsbeilage    von    Bravecto    muß    nun    angepasst    und    auf    "seltene    Fälle    von Krämpfen   und   Lethargie"   hingewiesen   werden,   ergänzt   wird   das   Ganze   ebenso   um   eine Warnung   für   an   Epilepsie   leidende   Tiere.   Immerhin   ein   winziger   Teilerfolg,   auch   wenn   es leider    immer    noch    heißt,    das    Mittel    wäre    "angemessen    sicher"    -    jedoch    wird    es glücklicherweise     auch     weiterhin     durch     die     Behörde     überwacht,     siehe     die     neue Fachmeldung     des     BVL  .     Umso     wichtiger     ist     es     daher,     weiterhin     alle     vermuteten Nebenwirkungen an die Behörde zu melden (siehe oben, roter Text). Auch   muß   laut   BVL   vor   jeder   Abgabe   von   Floh-   und   Zeckentabletten   eine   Beratung durch   den   Tierarzt   über   mögliche   Nebenwirkungen   erfolgen.   Leider   weiß   ich   von   vielen meiner   Kunden,   dass   so   eine   Beratung   nie   erfolgt   ist.   Bitte   informieren   Sie   sich   daher selber    und    recherchieren    die    Wirkstoffe    dieser    Mittel    (auch    Spot-ons)    ganz    genau! Mehrere   dieser   Wirkstoffe   sind   z.   B.   in   der   Landwirtschaft   als   Pflanzenschutzmittel   nicht oder   nicht   mehr   zugelassen   (Beispiel   Fipronil,   in   Frontline   enthalten.   Die   Zulassung   des Wirkstoffs zur Saatgutbehandlung läuft 2018 ab)! 29.06.2017 Aus   aktuellem   Anlass   möchte   ich   einmal   aus   meinem   Praxisalltag   zu   diesem   Thema berichten: Ich   hatte   in   letzter   Zeit   gehäuft   Hunde   in   Behandlung,   die   Floh-   und   Zeckenschutz- Tabletten    bekommen    haben.    Es    handelte    sich    dabei    teils    um    mehrfache,    teils    um einmalige   Gaben.   Alle   Patienten   hatten   leider   bedenklicherweise   gemeinsam,   dass Leber   oder   Nieren   (bzw.   beides)   osteopathisch   sehr   auffällig   waren.   Erst   die   Tage hatte    ich    einen    gerade    mal    1,5    Jahre    jungen    Hund    in    Behandlung,    der    massive Reaktionen   zeigte,   als   ich   Nieren   und   Leber   untersucht   habe!   Leider   kehren   bei   so   gut wie    allen    Patienten    diese    Auffälligkeiten    an    den    Organen    nach    meiner    Behandlung zurück   und   beim   Kontroll-Termin   1-2   Wochen   später   finde   ich   dieselben   Probleme   erneut (was   im   Grunde   kein   Wunder   ist,   denn   die   Insektizide   kreisen   ja   mit   dem   Blutstrom immer    noch    im    Körper,    mitunter    bis    zu    1    Jahr!    Die    bekomme    ich    durch    meine Behandlung   ja   nicht   einfach   so   aus   dem   Körper   heraus!).   Leider   kann   ich   nicht   beweisen, dass   die   Organstörungen   definitiv   von   den   Tabletten   kommen   -   aber   es   spricht   ja   für sich,   wenn   ich   bei   sämtlichen,   auf   diese   Weise   behandelten   Tieren   identische   Probleme finde!   Leber   und   Nieren   sind   Entgiftungsorgane,   die   Giftstoffe   wie   Insektizide   im   Körper abbauen/ausscheiden.   Und   nichts   anderes   sind   diese   Tabletten!   Solche   Patienten   schicke ich   dann   umgehend   zum   Tierarzt,   um   ein   Blutbild/Organprofil   zu   erstellen,   so   dass   man eventuelle    Organschädigungen    erkennen    kann.    Außerdem    empfehle    ich    zusätzlich eine      Tierheilpraktiker-Kollegin,      da      diese      Tiere      dringend      eine      SANFTE      (!) Unterstützung   der   Organe,   sowie   eine   vorsichtige   Entgiftung   nötig   haben,   denn   die Entgiftungsorgane    weisen    ja    bereits    erhebliche    Störungen    auf.    Bitte    solch    stark vorbelastete   Tiere   vorerst   NICHT   impfen,   entwurmen   oder   sonstwie   "chemischen Belastungen aussetzen", bis die Organe sich erholt haben! 12.04.2017 Der   Geschäftsführer   von   MSD,   welches   Bravecto   vertreibt,   meldet   sich   wie   folgt   zu   Wort: (Statement von MSD wurde leider gelöscht). Er   versichert   uns   in   seinem   Statement,   dass   Bravecto   "ein   sicheres   Produkt"   sei   und   man müsse   nicht   befürchten,   dass   das   Präparat   Epilepsie   auslösen   könnte.   Beim   Bundesamt für     Verbraucherschutz     und     Lebensmittelsicherheit     (BVL),     sowie     der     Europäischen Arzneimittelagentur   (EMA)   sind   in   den   Statistiken   jedoch   bereits   gehäufte   neurologische Nebenwirkungen,   wie   Epilepsie   aufgefallen:   Hier    noch   eimal   zum   Nachlesen.   Jeder   möge sich      mit      diesem      Hintergrundwissen      ein      eigenes      Bild      zu      der      Aussage      des Geschäftsführers     von     MSD     machen.     Weiter     schildert     er,     es     würde     seit     Jahren millionenfach   wirksam   und   verträglich   auf   der   ganzen   Welt   eingesetzt   werden.   Jedoch befindet sich Bravecto erst seit Anfang 2014 (!) auf dem Markt... Zudem    erwähnt    MSD    ständig    seine    "55    kontrollierten    klinischen    Studien",    in    denen Bravecto   im   Tierversuch   getestet   wurde.   Diese   sind   sogar   in   dem   Artikel   verlinkt.   Schaut man   sich   diese   einmal   genauer   an,   fällt   jedoch   auf,   dass   fast   alle   Studien   nur   über   90-120 Tage   (also   sprich   3-4   Monate!)   gingen.   Die   längste   lief   nur   über   gerade   einmal   6   Monate. Die Langzeitstudien fehlen - bzw. laufen nun aktuell an den Verbrauchern...   30.03.2017 Endlich   lief   ein   längst   überfälliger   Beitrag   im   Fernsehen.   Leider   wurde   jedoch   veranlasst, dass   das   Video   überall   gesperrt   wird.   Auch   im   holländischen   TV   lief   ein   Video    (deutsche Untertitel). Es   kursieren   auch   bereits   einige   Berichte   von   Tierärzten   zum   Thema,   die   das   Gegenteil "beweisen"    sollen,    jedoch    wundert    es    mich    sehr,    dass    diese    mit    keinem    Wort    das Statement   des   BVL    erwähnen.   Auch   haben   die   Herren   sich   vor   Veröffentlichung   ihrer Texte    leider    den    aktuellen    Report    der    EMA    nicht    angefordert.    Denn    dort    werden regelmäßig     die     Zahlen     zu     gemeldeten     Nebenwirkungen     und     Todesfällen     durch Medikamente     veröffentlicht     (Bravecto:     knapp     1.000     Todesfälle.     Leider     darf     der vollständige   Bericht   aus   "Wettbewerbsgründen"   nicht   veröffentlicht   werden.   Man   kann ihn   sich   aber   über   das   Kontaktformular   der   EMA   selber   anfordern.   Hier    weitere   Infos, Seite 4). Übersetzung der Bravecto betreffenden Spalte des obigen Links der EMA: Tierarzneimittel-Überwachungs-Bericht vom 16. Februar 2017 Zu Bravecto: "Der    MAH    (Zulassungsinhaber)    wurde    gebeten,    eine    gezielte    PSUR    (regelmäßig aktualisierter     Unbedenklichkeitsbericht)     bereitzustellen,     die     eine     umfassende Analyse    und    Überprüfung    aller    Meldungen    über    schwere    Nebenwirkungen    wie neurologische    Störungen,    Hautprobleme    und    Probleme    der    Hautanhanggebilde, Überempfindlichkeit   /   Immunvermittelte   Reaktionen   und   Lebererkrankungen,   sowie Tod und Tod durch Euthanasie, beinhalten sollte." Es   wurde   sogar   im   Tierärzteblatt   2015   (!)   auf   diese   Probleme   hingewiesen   (siehe   mein Beitrag   vom   01.02.2017   hier   drunter),   also   wieso   wird   es   vehement   verschwiegen   und unter   den   Teppich   gekehrt?!   Die   Betroffenen   werden   als   "bedauerliche   Einzelfälle"   oder gar    als    Lügner    hingestellt    oder    die    Nebenwirkungen    werden    verharmlost    (leichter Durchfall    &    Erbrechen,    mehr    soll    angeblich    nicht    passieren)    und    als    "Fake-News" dargestellt.   Jeder   möge   sich   bitte   eine   eigene   Meinung   dazu   bilden,   ob   Meldungen   des Bundesamts      (BVL)      und      der      Europ.      Arzneimittelagentur      (EMA)      als      Fake-News einzuordnen    sind    und    sollte    mit    diesem    Hintergrundwissen    die    besagten    Artikel interpretieren bzw.  hinterfragen... Fakt    ist    einfach,    dass    nur    ein    winziger    Bruchteil    an    Nebenwirkungen    überhaupt gemeldet   wird   (im   Humanbereich   sollen   es   um   die   10   %   sein,   im   Veterinärbereich   sogar nur   ca   1   %).   In   diesem   Fall   ist   es   so,   dass   man   die   auftretenden   Probleme   gar   nicht   mit den      Tabletten      in      Verbindung      bringt!      Viele      vermuten      bei      neurologischen Auffälligkeiten   eher   einen   Bandscheibenvorfall   etc.   Sehr   wichtig   ist   es   daher,   jede   (!) vermutete   Nebenwirkung   (es   ist   kein   Beweis   nötig!)   zu   melden,   damit   die   Behörden Bescheid   bekommen.   Bitte   auch   dann   melden,   falls   es   schon   Wochen   oder   Monate zurückliegt   oder   das   Tier   bereits   verstorben   ist.   Dies    kann    man    auch    selber    ohne seinen Tierarzt machen, über dieses Formular . Die   Warnung   gilt   übrigens   nicht   nur   für   Bravecto,    sondern   auch   für   Nexgard,   Simparica, Comfortis,   Trifexis   und   das   neu   erscheinende   Credelio ,   da   es   sich   immer   um   dieselbe Wirkstoffgruppe    handelt.    Nachzulesen    in    dieser    Meldung    des    BVL     von    2015    über sämtliche     Floh-     und     Zeckenschutz-Präparate     (Spot     on     &     Tabletten,     wie     Nexgard, Comfortis,...).   Langzeitfolgen   sind   völlig   ungeklärt,   was   wird   mit   Hunden   sein,   die   die Tabletten   7,   8   oder   10   Jahre   bekommen   haben?   Achtung:   Bravecto-Tabletten   sind   für Katzen NICHT  zugelassen! 01.02.2017 Neuigkeiten    zum    Thema    Bravecto:    Bereits    im    März    2015    (!)    wurde    im    Deutschen Tierärzteblatt   über   schwere   neurologische   Nebenwirkungen   berichtet!   Daher   ist   es   mir umso   mehr   ein   Rätsel,   dass   diese   Mittel   immer   noch   so   häufig   als   "völlig   unbedenklich" verkauft   werden!   Weiter   geht   aus   dem   Text   hervor,   dass   die   Kunden   und   Patienten   die "Langzeit-Versuchskaninchen"     sind!     Und     es     wird     endlich     mal     eingeräumt,     dass Epileptiker-Hunde    besser    darauf    verzichten    sollten.    Lange    Zeit    wurde    ja    auch    das bestritten    und    heruntergespielt!    Es    ist    wirklich    unfassbar,    dass    seit    2    Jahren    nur abgewartet   und   nicht   endlich   mal   eingegriffen   wird!!   Bitte   lasst   euch   dieses   Mittel   nicht andrehen   und   druckt   den   Artikel   zur   Not   Eurem   Tierarzt   aus,   wenn   er   Euch   das   Gegenteil weismachen will: BVL-Fachmeldungen Bravecto Hier  der betreffende  Artikel aus dem Tierärzteblatt von März 2015! Hier  werden ab Seite 3 die Nebenwirkungen aufgelistet.
Wichtiger Hinweis:   Bitte denken Sie daran, mind. 7-10 Tage vor meiner Behandlung keine Spot-ons oder Tabletten gegen Flöhe und Zecken mehr anzuwenden. Diese enthalten Nervengifte wie Permethrin, Fipronil (Wirkstoff aus dem "Eier-Skandal" 2017), Fluralaner, Afoxolaner, etc. und der Kontakt mit menschlicher Haut sollte unbedingt vermieden werden (siehe Beipackzettel). Auch die Wirkstoffe der Tabletten wandern bis an die Oberfläche der Haut und bleiben nicht komplett im Körper!